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Weitere
Teilnehmer des Podiumgesprächs: Dr.
Paul Köppler Prof.
Urs Baumann Dr.
Nadeem Elyas Christopher
Sprung Johannes
Frühbauer Dr.
Andreas Rössler
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Meinhard
Tenné Statement |
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Religionen sind länderübergreifend, daher müssen wir aufhören, sie einzelnen Ländern zuzuordnen. Es kann nicht angehen, dass einzelne Staaten die Religion missbrauchen, um aus ihr die Grundlage für ihre gewalttätigen, speziell für ihre terroristischen, Akte und Aktionen herzuleiten, oder um die Aktionen einzelner Gewalttäter und deren Organisationen zu unterstützen, und vor aller Welt gut zu heißen. Es ist die Aufgabe aller Religionen, und es ist deren Pflicht, gemeinsam den Weg zu suchen und dann zu gehen, um gegen Gewalt aufzutreten. In jeder Religion gibt es Menschen, ob in führender Position oder als einfache Angehörige, die ihre Bereitschaft zum Dialog bekundet haben. Leider gibt es auch diejenigen, die für keinen Dialog zur Verfügung stehen. Es kommt auf den Willen zum Dialog an, und ich bin überzeugt, dass dieser Wille bei vielen vorhanden ist; es kommt aber auch und vor allem auf Überzeugungskraft an, und dass alle Partner des religiösen Dialogs zur Überwindung der Gewalt bereit sind. Ehrlich und offen, nicht theologisch, sondern menschlich, muss das Gespräch geführt werden, um die Menschen, alle Menschen, Politiker, Militärs, den Mann auf der Straße zu erreichen und sie zum positiven Handeln zu bewegen. Ehrlichkeit und Offenheit sind Grundvoraussetzungen dafür, dass das Motto «Religionen gemeinsam gegen Gewalt» zu einer Welle der Solidarität wird. Jede Religion für sich ist wie ein schwaches Seil. Knüpfen wir die vielen schwachen Seile zu einem gewaltigen Trosse zusammen, die stark ist und nicht unter den Belastungen brechen wird, nur dann - so hoffe ich - können wir etwas bewirken, können wir der Gewalt die Stirn bieten. Die Religionen können ihren Standpunkt gegen Gewalt nur zum Ausdruck bringen und Forderungen stellen, wenn ein gemeinsames, von allen getragenes Konzept vorliegt. Möge jedem Einzelnen und jeder Religionsgemeinschaft sein und ihr Gott, ihr höheres Wesen - und der Glaube an ihn - die Einsicht und die Kraft geben, für eine große Gemeinsamkeit positiv zu kämpfen. Dazu müssen die Verantwortlichen jeder Religion, jeder Glaubensrichtung unterstützt werden im Kampf gegen Gewalt, gegen eine Gewalt, die Andersdenkenden gegenüber ausgeübt wird, gegen Gewalt jeglicher Art. Auf diesem gemeinsamen Weg der Bekämpfung von Gewalt und Terrorismus, ob religiös oder politisch motiviert, könnten wir erfolgreich sein.
Links
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