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Weitere
Teilnehmer des Podiumgesprächs: Meinhard
Tenné Dr.
Paul Köppler Prof.
Urs Baumann Dr.
Nadeem Elyas Christopher
Sprung Dr.
Andreas Rössler
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Johannes
Frühbauer Statement |
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Friedensgebot und Gewaltsverbot sind zudem ethische Säulen, die die Erklärung zum Weltethos des Parlaments der Weltreligionen, das im Jahr 1993 in Chicago stattfand, tragen. Ausdrücklich heißt es dort, dass «die Menschheit einer Vision des friedlichen Zusammenlebens der Völker, der ethnischen Gruppierungen und der Religionen in gemeinsamer Verantwortung für unseren Planeten Erde» bedarf, einer Vision, die auf Hoffnungen, auf Zielen, Idealen, Maßstäben beruht. Und die Erklärung betont: «Gerade die Religionen tragen trotz ihres Missbrauchs und häufigen historischen Versagens die Verantwortung dafür, dass solche Hoffnungen, Ziele, Ideale und Maßstäbe wachgehalten, begründet und gelebt werden können.» Die Erklärung mahnt auch an, dass Friedensethos und Gewaltlosigkeit elementare Bestandteile im Wertekanon der Pädagogik sein müssen: «Bereits junge Menschen sollten in Familie und Schule lernen, dass Gewalt kein Mittel der Auseinandersetzung mit anderen sein darf. Nur so kann eine Kultur der Gewaltlosigkeit geschaffen werden.» Diese friedensethischen Impulse des Weltethos haben fortgewirkt in weiteren internationalen Begegnungen und Dokumenten: So sind sie von zentraler Bedeutung für den «Aufruf an unsere führenden Istitutionen» des Parlaments der Weltreligionen in kapstadt 1999 oder jetzt aktuell im Manifest für den Dialog der Kulturen mit dem Titel «Brücken in die Zukunft». Der von UN-Generalsekretär Kofi Annan initiierte interkulturell-interreligiöse Bericht hebt neben Dialog und Wertegemeinschaft auch den wichtigen Aspekt der Versöhnung hervor. Es bleibt schließlich zu betonen: Zum Dialog zwischen Religionen und Kulturen gibt es keine Alternative: Gerade wenn ethische Werte und Prinzipien wie Frieden und Gewaltlosigkeit im Leben der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen alltägliche Wirklichkeit sein und bleiben sollen.
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